Ving Tsun - effizientes Kampfsystem aus China

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Barry Lee

Barry Lee, oder Barry, wie er sich bevorzugt nennt, lebte in Hong Kong und trainierte dort zwei Jahre ganztägig, exklusiv bei einem der letzten großen Meister - Wong Shun Leung.

In seinen frühen Jahren kämpfte er sehr oft, um den Stil seines Sifus zu demonstrieren und um seine eigenen Fähigkeiten zu prüfen. Barry war sich selbst nie richtig bewußt, wieviele Kämpfe er tatsächlich bestritt und er besitzt nur ein paar wenige Fotos aus früherer Zeit in Hong Kong. Um Barry Lee selbst zu zitieren:

“Wenn ich jemanden sehe, mit Dutzenden von Fotos und Videos, voller Trainingszeit in Übersee, muß ich mich fragen, wann diese Person Zeit hatte für richtiges Training und wie intensiv es wohl war, physisch als auch mental”.

Barry erzählt, daß in seiner Anfangszeit in Hong Kong sehr viele Chinesen sehr gutes Ving Tsun trainierten. Es gab wahnsinnig gute Kämpfer. Andere mit “wunderbaren Chi Sao Händen” und er respektiert und bewundert bis heute seine Sihangs (älteren Ving Tsun Brüder). Es ist wohl keine Überraschung, daß dieser Respekt auf Gegenseitigkeit beruht, und das gegenüber einem Gwai Lo (ausländischer Teufel).

Wong Shun Leung sagte oft über Barry: “Wenn du ihn siehst oder mit ihm sprichst, hast du keinen Zweifel an seinen Fähigkeiten, oder daran, daß er seinen Teil in einem gefährlichen Leben erlebt hat. Du hast das Gefühl, sein wirkliches Leben würde einen wunderbaren Action-Roman abgeben, falls er darüber schreiben würde.”

Barry Lee hat seine Erfahrung im Training mit Sondereinheiten des Militäres und der Polizei gesammelt.

In den letzten Jahren sprach Wong Shun Leung häufig über Barry Lee in der Öffentlichkeit. Er nannte ihn “die Maschine”, “den, mit dem speziellen Verständnis”, “die exaktesten Hände”, “gelernt wie in alten Tagen”. Wong war der Ansicht daß Barry Lee sein bester westlicher Kämpfer war.

“Wenn du von ihm geschlagen wirst, stehst du nicht mehr auf, jeder der von ihm geschlagen wird, steht nicht mehr auf.”

Master Wong sagte einmal, daß Barry in seinem ersten, zermürbenden Jahr in Hong Kong mehr Training absolvierte als andere in vier Jahren. Barry denkt, daß sein richtiges Training und Verständnis vor Jahren bei seinem Sifu Wong Shun Leung begannen.

Als Wong Shun Leungs erster und frühester Schüler, erhielt er einen einzigartigen Einblick in Trainingsmethoden und Techniken, die heute oft falsch interpretiert werden oder bereits verloren gingen.
Diese große Erfahrung macht ihn heute, in beidem, Lehren und praktische Umsetzung, mehr als qualifiziert für die Aufgabe das Ving Tsun Kung Fu seines Sifus weiterzugeben.

Barry Lee sagte einmal: “Ein Kampfstil ist nur so gut wie die Mühe die du investierst. Du mußt ihn richtig praktizieren und ordentlich verstehen. Ving Tsun ist die einzigartige und hocheffektive Form des Kämpfens um zu Gewinnen.”

Ungeachtet seiner schwierigen Erholung von einer ernsthafte Verletzung, macht es Sifu Barry Lee zu seiner Lebensaufgabe das Ving Tsun seines Sifus, Wong Shun Leung, in Europa und in seinem Heimatland Australien zu fördern. Er will sein Wissen an jeden weitergeben. An Anfänger und Erfahrene, welche, um ihn zu zitieren, “ihr Ego aufgeben können um zuzuhören was er sagt”.

Meister Wong Shun Leung betrachtete Barry Lee als ein Mitglied seiner Familie und viele Jahre lang war er sein persönlicher Vertreter in Australien und als einziger bemächtigt für ihn zu sprechen. Damals geschah alles in kleinem Rahmen. Barry Lee war zufrieden damit sein Ving Tsun einer Gruppe von erfahrenen und loyalen Schülern zu lehren. Nach dem er seinen Sifu vor ungefähr drei Jahren bei einigen Lehrgängen in Deutschland begleitet hatte, kehrte er auf dessen Drängen nach Deutschland zurück.

Auch für ihn kam der Tod Wong Shun Leungs sehr überraschend und kurz darauf gab Barry folgende Erklärung ab:

“Durch den plötzlichen Tod meines Sifus und meiner eigenen unerwarteten körperlichen Beschwerden wurde mir klar wie kostbar und zerbrechlich das Leben ist. Ich habe nicht länger Zeit um mir Sorgen über mich selbst zu machen oder meine eigene höhere Perfektion anzustreben. Ich habe ein großes Geschenk bekommen von einem großen Mann und seiner Ermunterung meinen eigenen Weg zu finden, ohne Löffelweise gefüttert zu werden.

Nun ist es an der Zeit für mich dafür Sorge zu tragen, daß das Vermächtnis von Wong Shun Leung nicht verloren geht, allen die wissen möchten wie Ving Tsun funktioniert, wofür es gemacht wurde und wie es benutzt wird, zu helfen. Nichts versickern zu lassen, den Stil nicht zu verwässern, indem man andere Techniken hinzufügt, da man die exakte Ving Tsun Technik nicht kennt oder versteht. Diese Version habe ich in Europa schon oft gesehen.

Ich möchte Schüler und Lehrer gleichermaßen erreichen. Alle die bereit sind ihre eigene Meinungen etwas zurück zuhalten bis sie erkennen, daß es noch etwas zu lernen gibt.

Wenn du immer besorgt bist, daß die Fähigkeiten deiner Schüler besser sein könnten als deine eigenen, wirst du immer etwas für dich zurück behalten. Wenn du einen Trainingsaspekt vernachläßigst, obwohl du es besser machen könntest, dann solltest du darüber nachdenken ob du überhaupt unterrichten solltest. Niemand weiß was die Zukunft bringt und wenn man sich nicht heute darauf konzentriert exakt und selbstlos sein Wissen weiterzugeben, wird man vielleicht später nicht mehr dazu fähig sein.

Meine schönste Leistung wird es sein, wenn all meine Studenten besser sind als ich es je war, und sie von mir ein vollständiges exaktes und brauchbares Ving Tsun Kung Fu erhalten, das ihnen beisteht und und ihnen im Leben hilft. Dann kann ich mich zufrieden umschauen und ehrlich zu mir selbst sagen: Ich bin ein Sifu!

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Achtung!

Trainingszeiten ändern sich ab 7. Mai 2012.

 

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Wendelin Fritz

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